Linux im RAM

Es war ja nur eine Frage der Zeit bis jemand den gedanken endlich umsetzt. Bei den fallenden RAM-Preisen und den Steigenden Größen stellte sich mir schon lang die Frage warum man nicht das gesamte System in den RAM verlagern kann. Mit der heutigen Technik dauert ja nicht einmal das initiale laden dann lange. Man braucht eben nur noch eine kleine Festplatte um Userdaten und Einstellungen zu speichern. So könnte man noch kleinere ThinPCs bauen. Na gut, man könnte diese auch mit Flashspeicher ausstatten, doch dieser ist meist teuer. Also nimmt man RAM, der einen ja im Moment quasi hinterher geworfen wird.

Laut dem Artikel von Golem.de solle man aber immer noch min. 4GB benötigen um die Distribution „Tin Hat“ nutzen zu können. Find ich aber schon wieder ein wenig hart. Systeme wie DSL oder Knoppix kommen auch mit weit weniger platz zurecht. Und da Gentoo als Grundsystem dient, sollte man doch denken, das man daraus ein schlankes System bauen kann. Ich glaub ich muss mir das mal ein wenig genauer ansehen um herauszufinden wozu die soviel platz brauchen. Na ja, wenn man Gnome dann auch als WM nimmt, erklärt das schon einiges, könnte man auch ein wenig abspecken. An sich ist Gnome schon toll, aber für solch ein System hätte ich dann was anderes genommen. Fluxbox oder xfce bieten sich da eher an.

Insgesamt aber schon eine Prima Idee… Mal sehen ob ich das irgendwie auf meinen MacBook zum laufen bekomme…

Link: Tin Hat