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	<title>zer(o_0)ne &#187; postfix</title>
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	<description>Datenreisender, Cyberpunk, Sysadmin, Console Cowboy ... lebt in der Wired</description>
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		<title>mit Postfix Mails pro Domain filtern</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 14:09:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Will man nicht alles was rein kommt filtern, sondern nur bestimmte Domains, so muss man sein „main.cfg“ auf folgende Weise anpassen. Zu erst muss man dann den Eintrag für „amavis“ raus nehmen. Also die Zeile mit „content_filter=“ und soweit vorhanden „receive_override_options = no_address_mappings“. Somit würde jetzt keine Mail mehr an AMaViS weitergegeben werden. Um nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Will man nicht alles was rein kommt filtern, sondern nur bestimmte Domains, so muss man sein „<strong>main.cfg</strong>“ auf folgende Weise anpassen. Zu erst muss man dann den Eintrag für „<strong>amavis</strong>“ raus nehmen. Also die Zeile mit „<strong>content_filter=</strong>“ und soweit vorhanden „<strong>receive_override_options = no_address_mappings</strong>“. Somit würde jetzt keine Mail mehr an AMaViS weitergegeben werden. Um nun pro Domain zu filtern fügt man den „<strong>smtpd_recipient_restrictions</strong>“ zwei Regeln hinzu. Dies wären „<strong>check_recipient_access</strong>“ für eingehende Mails und „<strong>check_sender_access</strong>“ für ausgehende Mails. Als Parameter haben diese Regeln jeweils eine gehashte Datei mit einer Liste von Domains. Zum Beispiel: „<strong>hash:/etc/postfix/filter_recipient_domains</strong>“ für eingehende Mails. Der Aufbau dieser Filterlisten sieht so aus: „<strong>example.com  FILTER amavis:[127.0.0.1]:10024</strong>“. Eine Filterliste ist eine simple Textdatei, welche dann von Postfix gehasht wird. Gehasht wird mit „<strong>postmap dateiname“</strong>. Damit werden dann Mails, welche für „<strong>example.com</strong>“ hereinkommen an AMaViS weitergegeben. Will man auch ausgehende Mails überprüfen, fügt man den selben Text in „<strong>/etc/postfix/filter_sender_domains</strong>“ hinzu.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Postfix SMTP Server</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 14:01:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein SMTP-Server nimmt Mails an und versendet diese. Er ist das eigentliche Herz des Email-Server-Komplex. Dabei heißt annehmen nur, die Mails ablegen. Sie dem Benutzer zugänglich machen, dafür ist ein anderer Server zuständig. Postfix basiert im wesentlichen nur auf 2 Konfig-Dateien. Das ist einmal die „master.cfg“ und einmal die „main.cfg“. Hier wird definiert wie viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein SMTP-Server nimmt Mails an und versendet diese. Er ist das eigentliche Herz des Email-Server-Komplex. Dabei heißt annehmen nur, die Mails ablegen. Sie dem Benutzer zugänglich machen, dafür ist ein anderer Server zuständig. Postfix basiert im wesentlichen nur auf 2 Konfig-Dateien. Das ist einmal die „<strong>master.cfg</strong>“ und einmal die „<strong>main.cfg</strong>“. Hier wird definiert wie viele Threads laufen, auf welchen Ports er lauscht und wie eingehende und ausgehende Mails geprüft werden.<span id="more-2402"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 15px; font-weight: bold;">master.cf</span></h3>
<p style="text-align: justify;">In der „<strong>master.cf</strong>“ kann man eigentlich das meiste so lassen wie es ist. Selten besteht bedarf hier etwas zu ändern. Definiert sind hier alle Subprozesse von Postfix und deren Optionen. Z.B. kann man hier einen weiteren SMTP-Port definieren um die Übergabe an Amavis zu regeln. Auch kann man hier schon Checks durchführen, bevor die Mail überhaupt richtig angenommen wurde. Dies sollte man in der Regel aber der „<strong>main.cf</strong>“ überlassen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 15px; font-weight: bold;">main.cf</span></h3>
<p style="text-align: justify;">Die „<strong>main.cf</strong>“ definiert wirklich alles weitere, was über die Helfershelfer und die Ports hinausgeht. Unter anderen z.B. Wie sich der Server nennt, auf welche Domains er achten soll, welche Annahmechecks durchgeführt werden, verschiedene Limits und wo die Mailboxen liegen. Mit zusätzlichen Modulen kann man die Mailboxen auch über MySQL definieren. dazu bedarf es dann noch einiger Helfer-Konfigurationen. Diese sind aber selbsterklärend, da in ihnen nur eine MySQL-Verbindung und ein SELECT steht. Neben den ganzen Laufzeit- und Domaineinstellungen sind hier aber die Annahmechecks am wichtigsten. Es gibt verschiedene Level von „<strong>restrictions</strong>“  in denen man filtern kann. Am meisten Sinn macht aber eigentlich nur „<strong>smtpd_recipient_restrictions</strong>“.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zero0ne.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/adress-valedierung.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2403" title="adress-valedierung" src="http://www.zero0ne.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/adress-valedierung.png" alt="" width="456" height="376" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Hier ein Beispiel wie die „<strong>restriction</strong>“ aussehen könnte:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><code> smtpd_recipient_restrictions =<br />
#       Keine unsauberen Mails annehmen<br />
reject_non_fqdn_recipient,<br />
reject_unknown_recipient_domain,<br />
#       eigene saeuberung der adresse<br />
check_recipient_mx_access cidr:/etc/postfix/mx_access,<br />
check_recipient_access pcre:/etc/postfix/recipient_checks.pcre,<br />
check_helo_access hash:/etc/postfix/helo_blacklist,<br />
#       Eiegne Nutzer erlauben<br />
permit_sasl_authenticated,<br />
permit_mynetworks,<br />
#       SPAMSCHUTZ RBLs<br />
reject_rbl_client zen.spamhaus.org,<br />
reject_rbl_client ix.dnsbl.manitu.net,<br />
reject_rbl_client bl.spamcop.net,<br />
reject_rbl_client dnsbl.njabl.org,<br />
#       relay-empfaenger<br />
reject_unverified_recipient,<br />
#       backup MX<br />
permit_mx_backup,<br />
reject_unauth_destination,<br />
permit</code></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Von oben nach unten erklärt:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am Anfang wir geprüft ob der Absender eine Voll qualifizierte Domain-Adresse hat. Anschließend wird geprüft ob die Domain bekannt (erreichbar) ist. Mit MX-Access wird geprüft ob der Absender aus einen Gültigen IP-Netz kommt. Hierauf wird dann geprüft, ob die Mail vom Aufbau her stimmt, also z.B. ob genau ein <strong>„@“</strong> darin enthalten ist. Mit der Regel „<strong>check_helo_access</strong>“ wird überprüft ob jemand versucht mit der IP des Servers aber einer anderen, nicht bekannte Domain, Mail einzuliefern. Anschließend erlaubt man das per SASL authentifizierte Benutzer Kontakt zum Server aufnehmen dürfen. Weiterhin werden auch die eigenen IPs erlaubt, sodass man sich nicht selbst aussperrt. Danach wird mit „<strong>reject_rbl_*</strong>“ verschiedenen „<strong>DNS Black Lists</strong>“ abgefragt, ob der einliefernde Mailserver nicht schon für Spam bekannt ist. Anschließend werden Mails abgewiesen, welche einen unbekannten Empfänger haben. Letztendlich wird noch erlaubt das ein Backup-MX erlaubt. Es wird dann noch verboten, das an Adressen versendet wird, welche nicht erlaubt sind oder nicht existieren. Abschließen wird noch alles erlaubt was bis jetzt nicht verboten ist.</p>
<h3 style="text-align: justify;">RBL im Detail</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zero0ne.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/anti-span-dns-listen.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2404" title="anti-span-dns-listen" src="http://www.zero0ne.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/anti-span-dns-listen.png" alt="" width="456" height="374" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auszug aus der Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Realtime_Blackhole_List, 13.10.2009):</p>
<blockquote><p>Als Realtime Blackhole List (RBL) oder DNS-based Blackhole List (DNSBL) werden in Echtzeit (realtime) abfragbare Schwarze Listen bezeichnet, die verwendet werden, um E-Mail zweifelhafter Herkunft als Spam zu klassifizieren. In den meisten RBLs werden IP-Adressen von Rechnern gelistet, von denen in der Vergangenheit Spam versendet wurde – einige Listen enthalten auch Quellen von Computerviren und anderer Malware. Heute handelt es sich bei diesen Rechnern meist um trojanisierte PCs oder seltener offene Mail-Relays, die von Spammern missbraucht wurden. Diese Listen können Mailserver oder Spam-Erkennungssoftware (z. B. Spamassassin) beim Eingang einer Mail nahezu in Echtzeit über das DNS-Protokoll auswerten und bei positivem Ergebnis die Annahme der Mail verweigern, die Annahme der Mail verzögern (Teergrube, Greylisting) oder die Mail so markieren, dass sie ohne großen Aufwand vom Empfänger gefiltert werden kann.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es werden die Listen von Spamhaus.org, NiXSpam (Liste der iX), SpamCop.net und NJABL.org empfohlen. Diese haben sich in der Vergangenheit als sehr zuverlässig erwiesen und einen geringen Anteil an False-Positives.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 15px; font-weight: bold;">postconf</span></p>
<p style="text-align: justify;">Will man sich die Konfig welche gerade geladen ist noch einmal ansehen, kann man dazu das Kommando „<strong>postconf</strong>“ nehmen. Mit „<strong>postconf -d</strong>“ kann man sich alle Defaulteinstellungen anzeigen lassen. Dies gibt sehr viel Output, da wirklich fast jede Variable ausgegeben wird. Übersichtlicher wird das ganze wenn man „<strong>postconf -n</strong>“, welche Variablen anzeigt, welche nicht defaultmäßig belegt sind. Also verändert wurden. Neben dem Anzeigen der Konfigs, kann man mit postconf auch Variablen setzen. Dazu gibt man „<strong>postconf -e &#8216;PARAMETER=WERT&#8217;</strong> “.</p>
<h3 style="text-align: justify;">postqueue</h3>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Kommando „<strong>postqueue</strong>“ kann man sich die Warteschlange des Servers ansehen. Hier liegen Mails die noch nicht versendet wurden, oder zurück kamen und auf einen erneuten Zustellversuch warten. Dabei kann man sich die Queue ansehen und auch einen erneuten Zustellversuchen veranlassen. Anzeigen kann man sich die Queue mit „<strong>postqueue -p</strong>“. Dabei wird dann angezeigt, welche ID die Mail hat. Dies ist wichtig wenn man in Logdateien danach sucht. Weiterhin wird auch angezeigt, welche Größe die Mail hat, wann sie ursprünglich eintraf und von wem an wen sie gesendet wurde. Hängt man den noch ein „<strong>-v</strong>“ an, bekommt man noch einige Debug-Meldungen ausgegeben. Gibt man mehr V&#8217;s an, werden noch mehr Ausgaben produziert. Mit „<strong>postconf -f</strong>“ veranlasst man Postfix dazu, alle Mails in der Queue noch mal versuchen zu versenden. Mit „<strong>postqueue -i ID</strong>“ veranlasst man Postfix genau die Mail mit der übergebenen ID nochmals zuzustellen. Weiterhin kann man dann auch noch mit „<strong>postqueue -s Domain</strong>“ den erneuten Versandt aller Mails dieser Domain zu veranlassen. Was postqueue nicht kann, ist das löschen einer Mail aus der Queue.</p>
<h3 style="text-align: justify;">postsuper</h3>
<p style="text-align: justify;">Da postqueue keine Mails löschen kann, nimmt man „<strong>postsuper</strong>“. Dieses ist zur Queue-Steuerung da. Man kann Queue-Mails löschen, in eine Queue stecken oder sie auch wieder herausholen. Will man also eine Mail aus der Queue entfernen gibt man „<strong>postsuper -d ID</strong>“ an. Will man die gesamte Queue löschen nimmt man „<strong>postsuper -d ALL</strong>“. Wobei darauf zu achten ist, das das „<strong>ALL</strong>“ auch wirklich groß geschrieben wird, da es sonst nicht klappt. Hinter dem ALL kann man auch noch eine Queue angeben. Muss man aber nicht. Man kann auch eine Mail auf „<strong>on Hold</strong>“ setzten. das heißt sie temporär stoppen. Das tut man indem man „<strong>postsuper -h ID</strong>“ eingibt. Auch hier trifft wieder das mit ALL und der optionalen Queue Angabe zu. Um die Mail wieder weiterzubearbeiten holt man sie mit „<strong>postsuper -H ID</strong>“ wieder ins aktive System.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 15px; font-weight: bold;">Das Postfix-Log</span></p>
<p style="text-align: justify;">Postfix schreibt im normal Fall unter „<strong>/var/log/</strong>“ seine Log-Dateien. Hierbei schreibt es immer 4 Logs parallel. Einmal all-umfassend „<strong>mail.log</strong>“. Hier steht alles drin was Postfix und seine Helfershelfer so von sich geben. Dann gibt es noch die drei Dateien „<strong>mail.info</strong>“ , „<strong>mail.warn</strong>“ und „<strong>mail.err</strong>“. Hier stehen dann entsprechend der Namen jeweils nur die Logs vom Level Info, Warning und Error drin. Die Logs werden dabei immer ungefähr  10-14 Tage in 8 Versionen vorgehalten.</p>
<h3 style="text-align: justify;">pflogsum</h3>
<p style="text-align: justify;">„<strong>pflogsum</strong>“ erstellt aus dem Logfile von Postfix eine Zusammenfassung. Wie viele Mails prozesst wurden, wie viele abgelehnt und geblockt. Welche SMTP-Fehler auftraten. Top-Senden und Top-Empfänger. Wie die Verteilung der Mails über den Tag hinweg waren und noch andere statistische Werte. Damit kann man den Mailserver ein wenig im blick behalten und frühzeitig Fehler erkennen. Ein aufruf von „<strong>pflogsum</strong>“ für normaler Weise zur Ausgabe in der CLI. Man kann das Ganze aber auch in eine Mail umleiten und dann per Cronjob einmal am Tag versenden lassen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><code>pflogsumm --rej_add_from --problems_first --smtpd_stats -h 15 -u 15 --no_reject_detail --no_smtpd_warnings -d today /var/log/mail.log | mail -s "Mailserver Report -  `date`" monitoring@domain.de</code></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Aufbau eines Linux Mailserver</title>
		<link>http://www.zero0ne.de/2011/06/aufbau-eines-linux-mailserver/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 08:35:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zer(o_0)ne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier möchte ich kurz den von mir favorisierten Aufbau eines &#8220;Mailserver&#8221; unter Linux beschreiben. Im Eigentlichen ist es nicht ein „Mailserver“ sondern mehrere Dienste die zusammenarbeiten und im Endeffekt nach außen als ein Server auftreten. Der Mailserver-Komplex besteht aus: Service-Liste: Postfix SMTP-Server AmaVis Spamassasin pyszor dcc bayes ClamAV Courier IMAP-Server POP3-Server Schematischer Aufbau: Annahme Von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hier möchte ich kurz den von mir favorisierten Aufbau eines &#8220;Mailserver&#8221; unter Linux beschreiben. Im Eigentlichen ist es nicht ein „<strong>Mailserver</strong>“ sondern mehrere Dienste die zusammenarbeiten und im Endeffekt nach außen als ein Server auftreten. <span id="more-2398"></span>Der Mailserver-Komplex besteht aus:</p>
<h2>Service-Liste:</h2>
<ul>
<li>Postfix SMTP-Server</li>
<li>AmaVis
<ul>
<li>Spamassasin
<ul>
<li>pyszor</li>
<li>dcc</li>
<li>bayes</li>
</ul>
</li>
<li>ClamAV</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Courier
<ul>
<li>IMAP-Server</li>
<li>POP3-Server</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2>Schematischer Aufbau:</h2>
<p><a href="http://www.zero0ne.de/blog/wp-content/uploads/mailserver.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1975" title="mailserver" src="http://www.zero0ne.de/blog/wp-content/uploads/mailserver-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Annahme Von E-Mails</h2>
<p style="text-align: justify;">Kommen E-Mails vom Internet aus am Mail-Server an, werden diese zunächst angenommen und dann geprüft. Zu erst wird der Aufbau der E-Mail geprüft. Ist dieser nicht FQDN-Konform wird die E-Mail abgewiesen, da FQDN-Unkonforme (FQDN = Full Qualified Domain Name = Standardmäßiger Domainname) E-Mails nicht im Internet vorkommen, außer sie werden von Spammern verwendet. Danach wird geprüft ob der einliefernde Mailserver per Reserve DNS und EHLO-Check legitim ist. Darauf wird dann noch geprüft ob der Empfänger FQDN-konform ist. Ist dies der Fall wird die IP des einliefernden Servers gegen verschiedene Spam-Listen getestet. Sollte dies positiv sein, wird die E-Mail abgewiesen. Ist das Ergebnis negativ wird die E-Mail an AMaViS übergeben. Dieser durch-scannt mit Hilfe von Spamassassin die E-Mail nach Spam-Merkmalen. Auch wird durch AMaViS die E-Mail auf Viren geprüft. Dies geschieht mit Hilfe von ClamAV. Wenn die E-Mail dann letztendlich auch diese Prüfungen bestanden hat, wird sie auf die Festplatte ins MailDir des betreffenden Empfängers gespeichert. Dort liegt sie dann als simple Textdatei vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun kann sie durch ein Mailprogramm abgerufen werden. Dies geschieht indem das Mailprogramm zu Courier eine Verbindung aufbaut und nach neuen Mails fragt. Courier biete dazu die Protokolle POP3 und IMAP an. Darüber werden dann die als Textdateien gespeicherten E-Mail aus dem Maildir ausgelesen  und an das Mailprogramm gesendet.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Versenden von E-Mails</h2>
<p style="text-align: justify;">Vor dem Versenden durch den SMTP-Server wird die E-Mail wieder auf Viren und Spam geprüft. Ein Greylisting findet in diese Richtung nicht statt. Die Anti-Spam-Listen werden in diese Richtung auch nicht abgefragt. Im Anschluss wird die Mail wieder darauf geprüft ob Sender- und Empfänger-Adresse FQDN-konform sind. Auch wird noch geprüft ob der empfangende Mailserver legitim ist. Passiert die Mail die Tests wird sie vom SMTP versendet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mailserver Aufbau (grob)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 09:23:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hier mal ein Schema was ich vor einige Zeit erstellt habe um einen Mailserver zu erklären. Ist vllt nicht ganz richtig, aber es hatte seinen Zweck erfüllt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mal ein Schema was ich vor einige Zeit erstellt habe um einen Mailserver zu erklären. Ist vllt nicht ganz richtig, aber es hatte seinen Zweck erfüllt.</p>
<p><a href="http://www.zero0ne.de/blog/wp-content/uploads/mailserver.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1975" title="mailserver" src="http://www.zero0ne.de/blog/wp-content/uploads/mailserver-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a></p>
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		<title>Die Nacht der lebenden Server &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 19:05:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So gestern dann mal wieder an mein Projekt eines selbkompilierten Servers. Naja, nur Apache, PHP, MySQL sind wirklich selbstkompiliert. Dann kommt noch eine angepasste Version von Postfox dazu. Dann noch ein wenig IMAP und POP3, sowie ein Virenfilter dazu und fertig. Das ganze läuft im Rahmen einer Serveraktualisierung von <a title="www.dunkel-volk.de" href="http://www.dunkel-volk.de" target="_self">www.dunkel-volk.de</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">So gestern dann mal wieder an mein Projekt eines selbkompilierten Servers. Naja, nur Apache, PHP, MySQL sind wirklich selbstkompiliert. Dann kommt noch eine angepasste Version von Postfox dazu. Dann noch ein wenig IMAP und POP3, sowie ein Virenfilter dazu und fertig. Das ganze läuft im Rahmen einer Serveraktualisierung von <a title="www.dunkel-volk.de" href="http://www.dunkel-volk.de" target="_blank">www.dunkel-volk.de</a>.<br />
<span id="more-198"></span><br />
Das ganze bereite eine Freund und ich nun schon ein paar Monate vor. Irgendwie fehlte wohl immer so richtig die Zeit. Es ist ja nicht so das wir das ganze von Hand installieren, so nach und nach. Nein, es soll alles gescripted ablaufen. So das wir so gut wie nichts mehr machen müssen. Also haben wir uns da eine kleine Scriptsammlung zusammen geschrieben und anhand einiger Tutorials, welche auf  binär-Paketen setzen, die Lücken aufgefüllt.<br />
Angefangen haben wir mit einen frisch installierten Debian 4.0. Dann noch so die Grundlagen wie SSH und MC oder mal hier und da die ein oder andere Bibliothek und den ganzen Kram zum Kompilieren noch. Gefolgt davon dann die Quellen von Apache, MySQL und PHP. Diese konnten wir jetzt speziell an unsere Bedürfnisse anpassen und so auch die aktuellsten Versionen nehmen. Wo das dann alles fertig war, dachten wir uns, nen eigener Mail server sei ja auch nicht schlecht. Der jetzige den wir haben ist nicht wirklich kontrollierbar und es gibt massig SPAM. Also wollten wir das besser machen ;-) Da ich mir zuvor schon für mich und die Arbeit ein Postfix-Buch gekauft habe, war das ja perfekt zum üben und Erfahrungen sammeln. Also haben wir dann zu den drei bestehenden Server-Programmen noch Postfix, Courier, Spammassin, Amavis/Clamav hinzugefügt. Diese haben wir aller dings aus dem repository von Debian genommen. Ausser Postfix, dies haben wir zwar auch aus dem Repository genommen, dann aber mit der Source-Version überspielt, welche vorher gepatcht wurde. Das ist es dann also, ist ja nicht all zu viel denkt man. Da kann man sich aber gewaltig irren, weil es noch sehr sehr viele kleine ecken und kanten gab, an welchen man etwas nachbessern musste, oder wo etwas nicht so klappte wie man sich das eigentlich dachte.</p>
<p style="text-align: justify;">Gestern haben wir uns dann mal einen VServer erstellt, also ne VM die ich bereit stellte und darauf eine Domain geschalten. Dann alles nach und nach installiert. Eigentlich sollten wir ja nicht soviel eingreifen müssen, da wir ja viele scripte vorbereitet hatten. Dies war aber ein Irrtum. Das meiste lief ganz gut durch, also Apache, MySQL und PHP. Postfix ging auch ganz gut durch. Doch dann die Konfiguration davon. Da gab es dann doch das ein oder andere Problem, was isch dann aber auch lösen lies. Meist waren es kleine Fehler mit grossen Auswirkungen wie eben falsche Dateiberechtigungen oder Datenbankberechtigungen. Eines der Grösseren Probleme war, das die ClamAV Version von Debian wohl einen Tick hat und in der Konfiguration, so wie ich sie hier hatte, nicht richtig funktionierte. Nach ein wenig Recherche im Netz fand ich dann aber einen passenden Workaround.<br />
So gegen 23 Uhr war dann alles soweit erstmal bereit das es lief. Also ein Webserver mit PHP und MySQL support, MySQL an sich und eine Mailserverkonstrukt, was Emails empfangen und verenden kann. Wir hatten um 12:00 Uhr Mittags angefangen. Naja, mal ne grössere Pause zum einkaufen und noch eine weitere zum essen. Was jetzt dann noch fehlte waren so Kleinigkeiten wie die Richtige Verschlüsselung der Mails und Statistik tools wie AwStats und Cacti. Auch sollte noch ein Jabber-Server hinzukommen. Dies haben wir dann noch bis 4 Uhr morgens implementiert. Als Jabber Server hatten wir uns dann für OpenFire entschieden, aufgrund der GUI. Is ja für Mausschubser, aber falls eben mal kein Admin zu Hand ist, das die auch mal ein wenig was regeln können. Dann noch als Test für den Webserver und PHP sowie MySQL noch eben ein kleines WordPress aufgesetzt um zu sehen  ob das läuft.</p>
<p>Ich werde dann mal Demnächst die Final Version der Script-Sammlung hier noch veröffentlichen.</p>
<p>hier dann noch ein paar quellen:</p>
<p><a href="http://www.howtoforge.com/virtual-users-domains-postfix-courier-mysql-squirrelmail-ubuntu8.10" target="_blank">HowtoForge Tutorial für einen Mail Server</a></p>
<p><a href="http://workaround.org/articles/ispmail-etch/" target="_blank">Workaround Tutorial für einen Mail Server</a></p>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 14:02:09 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">So, hab einige kleine Änderungen an der Seite vorgenommen&#8230; Hab unter &#8220;about me&#8221; zwei Bilder aktualisiert und unter Hardware endlich mal mein MacBook ein gepflegt. Weiterhin gab&#8217;s dann noch ein kleines Design-Update und ein paar neue Artikel auch gleich noch. <br />
Vllt schaff ich es ja wieder mal öfter was zu schreiben, auf Arbeit sammeln sich jedenfalls immer genug Themen an. Doch komm ich irgendwie nie dazu darüber zu schreiben, mag es Zeitmangel oder pure Faulheit sein.<br />
Ein Thema wäre auch mal, mein seit langen geführtes Projekt Apache+MySQL+PHP+Postfix aus den Quellen zu kompilieren. Das ganze dann automatisiert per Script auf Debianbasis.</p>
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