Tomcat – server.xml

In der server.xml werden die Startparameter definiert. Der HTTP-Connector, AJP-Connector und die Hosteinstellungen. Auch die Port-Einstellungen sind hier festgehalten. Der Tomcat hat 4 wichtige Ports. Den Anfang macht dabei immer der Shutdown-Port im Server-Tag der Konfiguration. Der Standard für diesen ist „8005“. Betreibt man mehrere Tomcats muss ab dem 2. Tomcat hier etwas Anderes eingetragen werden. Auf einen Port kann immer nur ein Prozess laufen. Der nächste Port steht im ersten der beiden Standard Connectoren. Dies ist per Default der HTTP-Connector und läuft auf Port „8080“ und hat einen SSL-Redirect auf „8443“. Der zweite Connector ist als AJP-Connector konfiguriert und läuft standardmäßig auf Port „8009“. Tomcat – server.xml weiterlesen

Aufbau Apache Tomcat

Die wichtigsten Verzeichnisse beim Tomcat sind einmal „common/lib“, „conf“, „webapps“ und „work“. Die restlichen Verzeichnisse sind Systemverzeichnisse und haben für die meisten Belange eher eine untergeordnete Bedeutung. Ich lege meine Tomcats oft ins Verzeichnis „/opt/tomcat/“. Dies ist kein Tomcat Standard. Im Wesentlichen sind die neueren Tomcats ähnlich aufgebaut wie der 5.5. Einziger unterschied ist, das die Libs nicht mehr unter „common/lib“ liegen sondern direkt unter „lib/“. Weiterhin unterscheiden sie sich natürlich durch neuere Servlet-Engines. Was aber für den Serverbetrieb nicht wichtig ist.

Baumansicht der Verzeichnisstruktur eines Tomcat 5.5

|– bin
|– common
| |– classes
| |– endorsed
| |– i18n
| `– lib
|– conf
|– logs
|– server
| |– classes
| |– lib
| `– webapps
| |– host-manager
| `– manager
|– shared
| |– classes
| `– lib
|– temp
|– webapps
| `– AG_Public
`– work
`– Catalina
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Apache – Tomcat: Tomcat-Worker Verwendung in VHosts

Hat man nun alles dementsprechende konfiguriert, kann man in jeden X-beliebigen VHost darauf zugreifen. Dazu gibt man entweder „jkmount“ an, um Pfade auf einen Tomcat-Worker/Balancer zu lenken oder „jkunmount“ um bestimmt Pfade genau davon auszuschließen. Bei den Mount-Direktiven kann man Pfade, Dateien, Dateipfade oder Pattern angeben. Man kann also sagen „jkmount / WorkerName“ um alles dieser Domain ab dem Root auf den Tomcat „WorkerName“ zu lenken. Also die Syntax ist bei beiden Direktiven immer gleich „Kommando Pattern Tomcat“. Möglich wäre also z.B. auch „jkmount /cms/*.html WorkerName“ und „jkunmount /*.php“. Das erst besagt, das alle Requests auf HTMLs unterhalb von „/cms“ an dem Tomcat gesendet werden sollen und das andere, das alle Requests auf PHP-Dateien nicht an an den Tomcat gesendet werden.

 

Apache – Tomcat: jk-workers.properties

Hier werden wie weiter oben schon besprochen Worker und Balancer konfiguriert. Am Anfang der Datei gibt es eine sogenannte „worker.list“. Alles was hierin aufgelistet wird, ist dem Apache2 später auch bekannt. Darunter folgt dann meist die Konfiguration der einzelnen Worker und Balancer. Wobei ein Balancer auch nur eine Art Worker ist. Ein Worker ist einfach nur die Beschreibung eines Tomcats. Dabei lässt er sich mit 3 Zeilen abbilden. Man gibt mit „worker.Name.port“ den AJP-Connector Port an , mit „worker.Name.host“ den Hostnamen oder die IP und mit „worker.Name.type“ noch den Typ an. Beim Typ kann man entweder „ajp13“ oder „lb“ angeben. Wobei „lb“ dann für Load Balancer steht und „ajp13“ für einen normalen Worker. Der „Name“ im mittleren Teil der 3 Parameter sollte im dem der JVMRoute aus dem Engine-Tag der Server.xml des Tomcats entsprechen. Im Eigentlich ist dies aber nur wichtig, wenn man einen LB aufbauen möchte. Da so der Apache2 genau die Tomcats unterschieden kann. Hat man also diese 3 Parameter, hat man auch schon einen Worker, diesen fügt man dann noch der am Anfang erwähnten „worker.list“ hinzu. Einfach den Namen des Worker dort eintragen in einer Komma-separierten Liste. Anschließend dann noch „/etc/init.d/apache2 reload“. Damit ist ein Worker eingerichtet. Apache – Tomcat: jk-workers.properties weiterlesen