Category: Linux

Google Chrome für Ubuntu/Debian

By zer(o_0)ne, 20. November 2009 01:19

Lange hab ich mich geärgert das es Google Chrome nur für Windows gibt. Wollt den auch auf meinen Linux laufen haben. Doch offizielle von Google gabs da nur ne warteliste, wo man sich eintragen konnte.  Nun hab ich gestern in der NFSW-Wave gelesen, das es bereits eine Version für Linux gibt die auch sehr gut läuft, auch wenn sie noch als “unstable” geführt werden würde.

Wie kommt man nun dran? einfach:

deb http://dl.google.com/linux/deb/ stable main

in die /etc/apt/sources.list einffügen. Dann brauchen wir noch den Key dazu. also noch den Key runterladen mit:

wget http://dl.google.com/linux/linux_signing_key.pub

Da nach fügen wir den Key dann zu apt-get hinzu. Das machen wir mit apt-key. Und zwar so:

sudo apt-key add linux_signing_key.pub

Haben wir dies getan, können wir mal unsere Repositorylisten updaten. Einfach das überlich normale Update:

apt-get update

Und nun sind wir auch schon fast durch, war ja nicht so schwer bis jetzt oder? Schwerer wirds auch nicht mehr ;) Nun muss man nämlich nur noch mit apt-get oder aptitude das Paket “google-chrome” Paket installieren.

apt-get install google-chrome

Und schon sind wir fertig. Nun finden wir’s im Menü unter dem Punkt “Internet”. Sollte eigentlich auch einfach so starten. Tat’s bei mir jedenfalls. Läuft auch wunderbar. Noch keinen Absturz gehabt. Läuft auch schneller und besser als der Firefox, gefühlt. Ich hab da keine genauen Messungen gemacht. Jedenfalls läuft GooleWave darin schon mal 100% besser als im Firefox.

mod_fcgid für Apache 2.2

By zer(o_0)ne, 24. September 2009 11:01

Vorbereitungen:
Ich gehe hierbei davon aus, das PHP5 und Apache bereits installiert sind und schon funktionieren. Wichtig ist noch das bei PHP5 das CGI wie das CLI Modul mit installiert sind. Sonst klappt das ganze nicht. Sind sie das noch nciht installieren wir diese mit apt-get nach:

apt-get install php5-cgi php5-cli

fcgid installieren:
fcgid lässt sich relativ leicht durch das repository installieren. Dazu reicht ein einfaches apt-get aus.

apt-get install libapache2-mod-fcgid

Nach dem sollte es nun noch konfiguriert werden. Dazu nehmen wir aus der Apache2 Konfiguration erstmal das bisherige PHP5-Modul raus. Dazu entfernen wir einfach die LoadModul Aufforderung in der apache2.conf/httpd.conf oder wie bei Debian/Ubuntu-Systemen, dort löschen wir einfach die php5.conf und php5.load aus dem Verzeichnis “/etc/apache2/modules-enabled/”. Da es sich dabei nur um Symlinks handelt bleiben die eigentlichen Dateien also für den Notfall oder ein Rollback erhalten.

Nachdem wir nun das alte php5-Modul entfernt haben binden wir das neue ein. Dies tun wir durch die Direktive

LoadModule fcgid_module /usr/lib/apache2/modules/mod_fcgid.so

Das Modul muss natürlich an dieser Stelle auch liegen! Nutzen wir Ubuntu oder Debian wurde die Konfiguration schon nach “modules-enabled” geschrieben. So sollte das Modul schon einmal geladen werden. Jetzt muss es natürlich noch konfiguriert werden. Allgemein kann man wieder in der httpd.conf/apache2.conf folgenden Block einfügen oder diesen unter “modules-enabled/fcgid.conf” bearbeiten:

< IfModule mod_fcgid.c >
AddHandler fcgid-script .fcgi
SocketPath /var/lib/apache2/fcgid/sock
IdleTimeout 600
IdleScanInterval 200
BusyTimeout 300
BusyScanInterval 120
ErrorScanInterval 6
ZombieScanInterval 3
ProcessLifeTime 1200
# SpawnScoreUpLimit 10
# SpawnScore 1
# TerminationScore 2
MaxProcessCount 250
DefaultMaxClassProcessCount 10
DefaultMinClassProcessCount 0
IPCConnectTimeout 20
IPCCommTimeout 200
MaxRequestsPerProcess 500
< /IfModule >

Damit ist das fcgid-Modul schon mal grundsätzlich einsatz bereit. Fehlen nur noch 2 kleine Sniplets und wir sind fertig! Nach den Apache-Konfigurations-Anpassungen muss nun noch ein Wrapper-Skript her um die PHP-Prozesse zu steuern. Dies legen wir uns an einen beliebigen Ort, aber dort wo der Apache2 es auch lesen kann und machen es ausführbar. Ich habe meins z.B. dort abgelegt: “/etc/php5/php-procs.sh”. Der Inhalt des Skripts ist wie folgt:

#!/bin/sh
PHP_FCGI_CHILDREN=5
PHP_FCGI_MAX_REQUESTS=100
export PHP_FCGI_CHILDREN
export PHP_FCGI_MAX_REQUESTS
exec /usr/lib/cgi-bin/php5 "$@"

Zu beachten sei noch der Pfad zum php5-cgi Binary. Dieser sollte noch überprüft werden, da das Ding ja auch mal woanders installiert sein kann oder einen anderen Namen haben kann. Die Anzahl der Kinder kann man je nach Last auf dem System noch hoch oder runter stellen. Genauso wie die Maximalen Requests pro Kind, bevor dieses zerstört wird. Haben wir das alles nun getan, fehlt uns nur noch ein Eintrag im jeweiligen VHost, welcher mit PHP arbeiten soll. Dazu fügen wir in diesen zwei Directory-Kontainer ein oder bearbeiten Vorhandene dementsprechend.

< Directory / >
Options +FollowSymLinks
AllowOverride all
< /Directory >
< Directory /var/customers/webs/Zombie/ >
AddHandler fcgid-script .php
FCGIWrapper /etc/php5/php-procs.sh .php
Options Indexes +FollowSymLinks MultiViews ExecCGI
AllowOverride None
Order allow,deny
allow from all
< /Directory >

FollowSymlinks ist für Anwendungen außerhalb des Webroots gedacht. Das nutz ich meist um phpMyAdmin in verschiedenen Domains zu nutzen, ohne es X-Mal installieren zu müssen. Ist dies dann auch getan, sind wir fertig und geben noch ein finales

/etc/init.d/apache2 reload

ein. Damit werden all unsere Änderungen aktiv und wir können gucken ob sie auch funktionieren. Das sollten sie eigentlich auch ;-)

Twitter-Updates per Bash

By zer(o_0)ne, 1. Juli 2009 18:03

Hier mal mein kleines Twitter-Skript. Es braucht nur der Benutzeraccount und das Passwort in die Felder USER und PASS eingetragen zu werden. Danach für man es am besten so aus: ./twitter.sh “Twitternachricht”. Das Skript zählt die Zeichen und warnt einen falls man über die 140 Zeichen kommen sollte.


#!/bin/bash
USER="Benutzer"
PASS="Password"
CHARS=$(echo "$1" | wc -m)
LIMIT="140"
if [ $CHARS -lt $LIMIT ]
then
curl -u $USER:$PASS -d status="$1" http://twitter.com/statuses/update.xml > /dev/null 2>&1
else
echo "Mehr als 160 Zeichen"
fi

Asterisk 1.6.1.0 installieren

By zer(o_0)ne, 6. Mai 2009 17:01

Hier nun eine kleine Anleitung wie man Asterisk 1.6.1 aus den Sourcen herraus installiert. Es ist eigentlich nur ein Merkzettel für mich, damit ich mir die einzelnen Schritte merken kann, aber vllt braucht es ja noch jemand. Ich hoffe für denjenigen ist es dann eine Hilfe. Auch da man ja in der Regel ehrer wenig über Asterisk 1.6 liest.

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Linux im RAM

By zer(o_0)ne, 13. März 2009 01:16

Es war ja nur eine Frage der Zeit bis jemand den gedanken endlich umsetzt. Bei den fallenden RAM-Preisen und den Steigenden Größen stellte sich mir schon lang die Frage warum man nicht das gesamte System in den RAM verlagern kann. Mit der heutigen Technik dauert ja nicht einmal das initiale laden dann lange. Man braucht eben nur noch eine kleine Festplatte um Userdaten und Einstellungen zu speichern. So könnte man noch kleinere ThinPCs bauen. Na gut, man könnte diese auch mit Flashspeicher ausstatten, doch dieser ist meist teuer. Also nimmt man RAM, der einen ja im Moment quasi hinterher geworfen wird.

Laut dem Artikel von Golem.de solle man aber immer noch min. 4GB benötigen um die Distribution “Tin Hat” nutzen zu können. Find ich aber schon wieder ein wenig hart. Systeme wie DSL oder Knoppix kommen auch mit weit weniger platz zurecht. Und da Gentoo als Grundsystem dient, sollte man doch denken, das man daraus ein schlankes System bauen kann. Ich glaub ich muss mir das mal ein wenig genauer ansehen um herauszufinden wozu die soviel platz brauchen. Na ja, wenn man Gnome dann auch als WM nimmt, erklärt das schon einiges, könnte man auch ein wenig abspecken. An sich ist Gnome schon toll, aber für solch ein System hätte ich dann was anderes genommen. Fluxbox oder xfce bieten sich da eher an.

Insgesamt aber schon eine Prima Idee… Mal sehen ob ich das irgendwie auf meinen MacBook zum laufen bekomme…

Link: Tin Hat

Einführung in Screen

By zer(o_0)ne, 27. Februar 2009 00:10

Eben auf buildblog.de veröffentlicht: meine kleine Einführung in den Umgang mit “screen”.

Hier also der Link dazu: klick mich

PHP auf Gentoo

By zer(o_0)ne, 24. Januar 2009 02:33

puhh, dachte eben ich hab mir meine gesamte apache config zerschossen, weil ich für ein wordpress plugin php neu compilierte. das ging auch alles gut, bis auf das ich meine apache-config dann hab automatisch verändern lassen. sah eigentlich alles auch ganz normal aus. blos der apache jagte php code nicht mehr durch den interpreter. alles durch gesehen und überprüft und getestet. aber nichts ging. also dann die config stück für stück auseinander genommen. am ende war es dann das, das es ein IfDefine zuviel war, der apache das ganze zwar angenommen hatte, aber nicht wirklich mit den direktiven umgehen konnte. alles sah normal aus, aber ging ebend nicht. dann hab ich die gesamte php config, aus ihrerer module.conf rausgenommen und alles einzeln nacheinander ohne IfDefine in die main config httpd.conf reingetan und was soll ich sagen? jetzt ging alles wie von zauberhand wieder…. scheiss scripte XD

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